Diabetes
Diabetes mellitus - ist eine chronische Störung des Zuckerstoffwechsels
mit teilweiser oder ständiger Erhöhung des Blutzuckerspiegels.
Die
Ursache ist zum einem ein Mangel des körpereigenen Insulins
(Diabetes mellitus Typ 1)
oder das vorhandene körpereigene Insulin kann nicht genügend
freigesetzt bzw. aufgrund einer Zellverwertungsstörung nicht
richtig zur Wirkung gelangen
(Diabetes mellitus Typ 2).
Die Bauchspeicheldrüse bildet das Insulin und die Insulinmoleküle
bewirken, dass die Gewebe Zucker aufnehmen, verbrennen können
und damit Energie freisetzen.
Bei einer Störung des Zuckerstoffwechsels kann Traubenzucker
(Glukose) nicht aus dem Blut in das Zellinnere aufgenommen werden.
Die Glukose fehlt in den Zellen als Energielieferant, während
sie im Blut in zu hoher Konzentration vorliegt.
Übersteigt die Konzentration des Blutzuckers einen Schwellenwert,
so wird Glukose mit dem Urin ausgeschieden. Dabei gehen große
Mengen an Flüssigkeit und Mineralien verloren, was zu einer
Austrocknung des Körpers führt.
In
Deutschland gibt es rund 4 Millionen Diabetiker, das sind rund 5%
der Bevölkerung und damit die häufigste Stoffwechselerkrankung.
Jeder
Diabetiker sollte über die Grundprinzipien seiner Diabetisbehandlung
Bescheid wissen. Körperliche Betätigung, besonders Radfahren,
Laufen, Spazierengehen, verbessert die Stoffwechselsituation, da
sie blutzuckersenkend wirken. Eine Angepaßte Insulindosis
oder Ernährung ist erforderlich. Vor, während und nach
der Belastung sollten Blutzuckerkontrollen durchgeführt werden.
Blutzuckermeßgeräte
Die
Diabetikerselbstkontrolle dient nicht nur der Therapiekontrolle,
sondern ermöglicht dem Betroffenen auch eigenständige
Korrekturen der Behandlung. Einige Firmen bieten zuverlässige,
einfach zu bedienende und handliche Heimgeräte an. In das Blutzuckermeßgerät
wird ein Teststreifen eingeführt und ein Blutstropfen aufgetragen.
Mithilfe einer Stechhilfe kann Blut aus der Fingerbeere oder dem
Ohrläppchen gewonnen werden. Nach wenigen Sekunden erscheint
der Messwert in der Anzeige.

Fußpflege
Wichtig
ist eine sorgfältige Körperpflege aufgrund der erhöhten
Infektionsgefahr.
Der Betroffenen sollte seine Füße täglich mit lauwarmen
Wasser und rückfettenden Seifen waschen, gut abtrocknen und
auf Druckstellen, Hornhaut, Blasen, Rötungen und Verletzungen
inspizieren.
Auch kleinste Verletzungen an den Füßen Müssen desinfiziert
werden.
Die Nägel sollten besser gefeilt werden, den durch schneiden
der Nägel erhoht sich die Verletzungsgefahr. Spezielle Mani-
und Pedicure- Sets leisten hier gute Arbeit. Durch verschieden Aufsätze,
die auf das Handgerät gesteckt werden können und der einstellbaren
Drehgeschwindigkeit der Aufsätze kann eine individuelle Fußpflege
erfolgen.

Diabetikerstrümpfe, -schuhe, -einlagen
Besonders
für Diabetiker ist es wichtig, Verletzungen im Fußbereich
durch passendes Schuhwerk und gut sitzende Strümpfe vorzubeugen.
Diabetikerstrümpfe
sind ohne einschneidenden Gummirand und besitzen einen handgekettelten
Abschluß im Zehenbereich. Das hochwertige Material ermöglicht
einen sehr guten Tragekomfort ohne Falten und Druckstellen.
Spezialschuhe
besitzen im Vorfußbereich eine versteifte Sohle, die den Abrollvorgang
begünstigt. Die gesamte Sohle ist aus rutschfestem Materiall.
Die Schuhe sind leicht, athmungsaktiv, waschmaschienenfest und das
softige Innenfutter vermeidet Druckstellen. Durch Klettverschlüsse
kann eine optimale Paßform erzielt werden.
Diabetikereinlagen
sorgen für eine Druckverteilung im Vorfußbereich und
ermöglichen somit eine Weichbettung des Fußes auch im
normalen Konfektionsschuh.
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Das
regelmäßige Messen des Blutzuckerwertes ist wichtig.
So können Therapie, Ernährung und Lebensrhythmus aufeinander
eingestellt werden.
Einige Firmen bieten hierzu zuverlässige, einfach zu bedienende
und handliche Geräte an.
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