Diabetes
Zurück
Diabetes
Typen:
Typ
1 Diabetes (juveniler Diabetes mellitus)
beginnt überwiegend im Kindes- und Jugendalter (ca. 70% unter
20 Jahre).
Als Ursache nimmt man heute ein Zusammenwirken von Erbfaktoren,
Virusinfekt und Autoimmunerkrankungen an. Diese Faktoren lösen
wahrscheinlich die Bildung von Antikörpern gegen die B- Zellen
der Bauchspeicheldrüse aus, was zu deren Zerstörung mit
absoluten Insulinmangel führt. Darum wird der Typ 1 Diabetes
auch als insulinabhängiger
Diabetes bezeichnet, weil er nur durch Insulingabe zu therapieren
ist.
Typ 2 Diabetes (Alters- oder Erwachsenendiabetes)
90% aller Diabetiker leiden am Typ 2 Diabetes, der vor allem Ältere
betrifft.
Selten beginnt er bereits im Jugendalter. Die Wahrscheinlichkeit
der Vererbung liegt fast
bei 50%, wobei gesichert ist, dass zusätzlich andere Faktoren
eine Rolle spielen.
Nur 10% der Typ 2 Diabetiker sind normalgewichtig, der weitaus größere
Teil hat Übergewicht. Die Überernährung führt
zu einem vermehrten Glukoseangebot und der Körper muss mehr
Insulin freisetzen. Die Bauchspeicheldrüse arbeitet verstärkt.
Die Mehrarbeit führt langfristig zu einer Erschöpfung
der B- Zellen, was den Diabetes mellitus verursachen kann.
Bei diesem Typ liegt zumindest anfänglich nur ein relativer
Insulinmangel vor, der zunächst ohne Insulingabe behandelt
werden kann. Deshalb wird er als insulinunabhängiger Diabetes
mellitus bezeichnet.
Die beiden Untergruppen benötigen völlig abweichende Therapiegrundsätze.
Das regelmäßige Messen des Blutzuckerwertes ist wichtig.
So können Therapie, Ernährung und Lebensrhythmus aufeinander
eingestellt werden.
Einige Firmen bieten hierzu zuverlässige, einfach zu bedienende
und handliche Geräte an.
Zurück
|