Title: 2022 ist es Zeit für einen starken Rücken
Published: 3. Januar 2022
Last modified: 7. Februar 2024

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# 2022 ist es Zeit für einen starken Rücken

 Veröffentlicht am 3. Januar 20227. Februar 2024

Deutschland „hat Rücken“. Was hilft? Klar: Bewegen ist die beste Medizin, um den
Körper fit und (möglichst) schmerzfrei zu halten. Was es noch braucht, ist richtiges
Essen und ausreichend Entspannung.

Wir alle haben es inzwischen schon gehört: „Sitzen ist das neue Rauchen!“ Keine 
Frage, wir sitzen zu viel: bei der Arbeit, beim Essen, vor dem Fernseher und im 
Auto. Und wir haben dabei zu viel Stress: durch Zeitdruck, schlechte Nachrichten
und andere gestresste Zeitgenossen. Beides ist schlecht für den Rücken. Denn der
braucht Bewegung – und Entspannung. Wie so oft in Gesundheitsdingen kommt es dabei
auf die richtige Balance an.

## **Bewegung – mit sinnvoller Belastung**

In vielen Fällen von Rückenschmerz ist Bewegung die beste Medizin. Allein schon 
bei einem flotten Spaziergang oder beim Radfahren kommen der Kreislauf und die Muskeln
in Schwung. Zugleich wird Gelenkschmiere gebildet. Hat man schon Beschwerden, sind
Sportarten wie Wandern (gelenkschonend mit Stöcken), Radfahren oder Schwimmen ideal.
Regelmäßiges Training hilft auch, neuen Beschwerden vorzubeugen. Wichtig: Das Aufwärmen
beim Sport nicht vergessen – gerade bei kalten Temperaturen!

## **Essen ist Medizin – in der richtigen Dosis**

Eine gezielte Gewichtsreduktion kann sinnvoll sein, um die Belastung für Rücken 
und Gelenke zu mindern. Doch nicht nur die Menge, sondern auch das, was man isst,
ist wichtig: Manche Nahrungsmittel – etwa Fleisch, Zucker und Alkohol – verstärken
entzündliche Vorgänge im Körper. Um chronisch-entzündliche Beschwerden einzudämmen,
ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, wenig tierischen Eiweißen und gesunden
Fetten hilfreich.

## **Entspannung hilft – aber nicht nur auf der Couch**

In stressigen Phasen tauchen oft Rückenschmerzen auf. Wir wissen heute: Chronischer
Stress verstärkt entzündliche Prozesse im Körper und verlangsamt die Heilung. Es
kann helfen, eine Methode wie progressive Muskelentspannung oder Meditation zu lernen.
Auch für Sportler, denen nach intensivem Training öfters der Rücken zwackt, ist 
es wichtig, mehr auf Regenerations- und Erholungsphasen zu achten.

## Hilfe aus der Apotheke

Bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma oder Arthrose geht es meist nicht ohne Medikamente.
Auch bei akuten Beschwerden helfen Schmerzmittel, damit sich kein Schmerzgedächtnis
bildet. Schmerzreduktion ist auch wichtig, damit man weiter Freude an der Bewegung
hat. Viele Betroffene setzen dabei auch gerne auf sanfte und nebenwirkungsarme homöopathische
Präparate. Wichtig: Neu auftretende oder sehr heftige Schmerzen und Beschwerden,
die sich deutlich verschlechtern, müssen immer ärztlich abgeklärt werden.

_Quelle: djd.de_

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