Title: Der Weg zum Pflegebett
Published: 21. Juni 2022
Last modified: 7. Februar 2024

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# Der Weg zum Pflegebett

 Veröffentlicht am 21. Juni 20227. Februar 2024

## Expertentipp

**Moderne Pflegebetten wie das Burmeier-Modell „Dali“ bieten Patienten wie Angehörigen
ein hohes Maß an Funktionalität und Bequemlichkeit – und damit neue Lebensqualität
im Alltag.**

Ein Pflegebett im Haushalt – das ist oft ein großer Einschnitt. Manchmal wird es
ganz plötzlich gebraucht, wenn die eben noch selbstständige Mutter nach einem Sturz
nicht mehr ohne Unterstützung zurechtkommt. Manchmal steht es am Ende eines langen,
schleichenden Prozesses wachsender Pflegebedürftigkeit, der bereits alle Beteiligten
psychisch und physisch stark gefordert hat.

Angehörige haben oft wenig Zeit und Nerven, sich mit bürokratischem Papierkram zu
befassen. Wie also kommt man am besten zu einem Pflegebett?

**Kosten übernimmt Krankenkasse oder Pflegekasse**

Die Kosten für ein Pflegebett kann entweder die Krankenkasse des Pflegebedürftigen
übernehmen oder – wenn ihm ein Pflegegrad zugesprochen wurde – die Pflegekasse.

Der Gesetzgeber sieht einen Vorrang der Krankenkasse vor, daher sollten Sie zunächst
mit dem Hausarzt sprechen. Wenn dieser ein Pflegebett befürwortet, stellt er eine
Verordnung über ein „behindertengerechtes Bett“ aus (auch als „Krankenbett“ bezeichnet,
obwohl es sich um ein normales Pflegebett und keineswegs um ein Klinikbett handelt).
Für dieses Krankenbett wird kein Pflegegrad benötigt.

### _Sanitätsfachhändler hilft bereits beim Antrag_

Reichen Sie einen Antrag auf das Krankenbett mitsamt der ärztlichen Verordnung bei
der Krankenkasse des Pflegebedürftigen ein. Bei diesem Antrag hilft Ihnen häufig
bereits Ihr Sanitätsfachhändler vor Ort.

Krankenkassen arbeiten bei der Lieferung von Hilfsmitteln mit Vertragspartnern zusammen.
Ob ein Sanitätshaus Partner Ihrer Kasse ist, finden Sie oft über eine Suchfunktion
auf der Homepage der Kasse heraus.

_– Damit Sie möglichst schnell zu Ihrem Pflegebett kommen, hilft Ihnen gerne Ihr
Sanitätshaus bei den nötigen Formalitäten. – Foto: Burmeier_

### _Sanitätsfachhändler bleibt Ihr Ansprechpartner_

Die Krankenkasse hat drei Wochen Zeit, über Ihren Antrag zu entscheiden. Wird er
positiv beschieden, liefert der zuständige Fachhändler ein adäquates Bett mitsamt
Matratze und baut es vor Ort auf. Der Nutzer muss zehn Prozent der Kosten (maximal
25 Euro) selbst zuzahlen.

Der liefernde Fachhändler bleibt Ihr Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das
Bett und holt es wieder ab, wenn es nicht mehr benötigt wird.

**Pflegekasse und Pflegegrade**

Lehnt die Krankenkasse den Antrag ab, sollten Sie Rücksprache mit dem Arzt halten
und Widerspruch einlegen. Alternativ können Sie den Antrag auch bei der Pflegekasse
einreichen, wenn der Pflegebedürftige einen Pflegegrad besitzt.

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade, die vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen(
MDK) nach eingehender Prüfung vergeben werden und mit finanziellen Zuwendungen und
Betreuungsansprüchen verbunden sind.

Prinzipiell ist es sinnvoll, für pflegebedürftige Angehörige zuhause einen Pflegegrad
bei der Pflegekasse zu beantragen. Diese ist organisatorisch der Krankenkasse angeschlossen,
die Kontaktdaten sind also gleich.

Stellt der MDK eine Pflegebedürftigkeit fest, kann er in seinem Gutachten bereits
den Bedarf eines Pflegebettes vermerken. In diesem Fall kann die Pflegekasse die
Kosten auch ohne ärztliche Verordnung übernehmen.

**Klinik kann behilflich sein**

Wird ein Bett sehr schnell nach einer Behandlung im Krankenhaus benötigt, etwa nach
einem Sturz oder Schlaganfall, kann Ihnen die Klinik behilflich sein. Sie muss auf
Wunsch durch ihr Entlassmanagement sicherstellen, dass gesetzlich versicherte Patienten
nach Abschluss der Akutbehandlung angemessen versorgt sind.

Ansprechpartner ist für Sie der Sozialdienst des Krankenhauses, der beispielsweise
den Wechsel des Patienten in eine Kurzzeitpflege organisieren kann. Fällt die Wahl
auf ein häusliches Pflegebett, kann der Stationsarzt die Verordnung ausstellen.

Privatversicherte Patienten sollten sich an ihre private Pflegeversicherung (PPV)
wenden – diese kann nach Aktenlage einen vorläufigen Pflegegrad zuteilen, der später
vor Ort überprüft wird.

**Standard: Betten mit Hilfsmittelnummer**

Bei Betten auf Rezept handelt es sich in der Regel um Modelle mit einer Hilfsmittelnummer.
Diese bieten höchste Sicherheit, guten Komfort, leichte Bedienbarkeit und eine ansprechende
Optik.

_Für Privatkunden, die besonderen Komfort und umfassende Unterstützung im Alter 
wünschen, ist das wohnliche Niedrigbett „Regia“ von Burmeier konzipiert. – Foto:
Burmeier_

**Sie haben höhere Ansprüche?**

Was aber, wenn die Ansprüche noch höher sind? Wenn Sie gerne ein Niedrigbett zur
Sturzprophylaxe, eine geteilte Seitensicherung zur Mobilitätsförderung oder einen
elegant gepolsterten Bettumbau hätten? Oder wenn der Nutzer Wert darauf legt, ein
neues Bett zu erhalten und kein gebrauchtes aus dem Fallpauschalen-System?

Die Krankenkasse wird hier nur selten einspringen, denn sie muss laut Sozialgesetzbuch
lediglich sicherstellen, dass die Versorgung „dem allgemein anerkannten Stand der
medizinischen Erkenntnisse“ entspricht, „den medizinischen Fortschritt“ berücksichtigt
und „wirtschaftlich“ ist.

Aber Sie können natürlich jederzeit privat ein Pflegebett erwerben. Sowohl stationäre
als auch Online-Fachhändler bieten in der Regel eine Auswahl attraktiver Modelle
an. Wenn Sie ein Rezept besitzen und ein Premiummodell erwerben möchten, sollten
Sie mit Ihrem Fachhändler über die Möglichkeit einer Zuzahlung sprechen.

**Pflegebett schon vor der Pflegebedürftigkeit**

Ohnehin sind komfortable Betten bereits lange vor einer eventuellen Pflegebedürftigkeit
eine lohnende Investition. Diese Betten fügen sich mit ihrer attraktiven Optik perfekt
in jede Wohnung ein und bieten eine Unterstützung, die man schon bald nicht mehr
missen möchte.

**Weitere Infos im Sanitätshaus oder bei Burmeier**

Für weitere Fragen rund ums Pflegebett wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihr örtliches
Sanitätshaus.

Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt Ihnen auch die FAQ-Seite des Herstellers
Burmeier: [https://www.burmeier.com/faq/privatkunden/](https://www.burmeier.com/faq/privatkunden/)
oder dessen Erklärvideo unter [https://youtu.be/RG5rEkCKxuA](https://youtu.be/RG5rEkCKxuA)

_Quelle: Burmeier – Ihr Spezialist für Betten und Möbel in der Pflege zuhause __
www.burmeier.com_

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