Neues
zum Jahreswechsel 2017/2018

Die 5. Generation übernimmt das Ruder im Saniätshaus Hoffmeister
Nach 25 Jahren ziehen sich Heike und Friedrich Behre langsam zurück

Die vierte und die fünfte Generation im Sanitätshaus Hoffmeister

Am 1. Januar 2018 beginnt nicht nur ein neues Jahr, sondern auch ein neues Zeitalter – wenigstens im Sanitätshaus Hoffmeister. Das 129 Jahre alte Familienunternehmen bekommt eine neue Führung: Heike Behre, geb. Hoffmeister, die mit ihrem Mann Friedrich Behre das Unternehmen 25 Jahre lang geleitet hat, gibt zum Jahreswechsel den Betrieb in die Hände Ihres Sohnes Nils und ihrer Schwiegertochter Marion Behre.

Mit Stolz und etwas Wehmut blickt Heike Behre auf die vergangenen 25 Jahre: „Seit damals hat sich die Belegschaft verdreifacht.“ Schon allein in diesem Satz verbergen sich turbulente Zeiten, denn eine Expansion zieht viel mit sich – und sei es nur das Erweitern der Räumlichkeiten, damit genügend Platz für alle Mitarbeiter da ist.

Tatsächlich platzte das Stammhaus mit der Expansion beinahe aus den Nähten. Orthopädische Schuhtechnik, Orthopädietechnik, Reha-Technik – alleine diese Sparten benötigen geräumige Werkstätten für Mitarbeiter und modernste Technik. Auch gibt es immer mehr Hilfsmittel und Produkte im Gesundheitswesen. Sie erfordern mehr Ausstellungsfläche, damit sie den Kunden gut präsentiert werden können.

Und so blickt das Sanitätshaus Hoffmeister heute voller Stolz auf vier Filialen, davon zwei in der Braunschweiger Innenstadt, eine im Ärztehaus des Herzogin-Elisabeth-Hospitals sowie eine in Wolfenbüttel. Dazu kommt die moderne Reha-Technik mit Waschhalle mit spezieller Hilfsmittelreinigung sowie die Reha-Verwaltung in Braunschweig-Rautheim und gleich daneben das innovative Orthopädiekompetenzzentrum. Nicht zu vergessen: die Online-Filialen mit Homepage und Facebook-Präsenz, auf denen es viele Informationen gibt.

Vieles hat sich geändert in den vergangenen 25 Jahren – nicht nur die Mode. Moderne Prothesen funktionieren heutzutage mit Mikrotechnik und lassen nahezu natürliche Bewegungsabläufe zu. Rollatoren sind echte Leichtgewichte geworden – und ihre Nutzer gehen stolz mit ihnen über die Straße.

Neue Materialien und Innovationen in der Technik machen vieles möglich, was noch vor wenigen Jahren als Science Fiction daherkam.
Präzises Handwerk war immer und bleibt auch weiter ein sehr wichtiger Bestandteil der Arbeit beim Sanitätshaus Hoffmeister. In der Zwischenzeit wird das Handwerk immer mehr von innovativer Technik begleitet und unterstützt.

Heute werden im Sanitätshaus Hoffmeister Fußsohlen und komplette Füße per Scanner vermessen, deren Abbild im Computer weiterverarbeitet und – für Einlagen – an eine vollautomatische CNC-Fräse weitergegeben oder – für orthopädische Schuhe – an einen 3D-Drucker zur Weiterverarbeitung gesendet.

Die CNC-Fräse fräst die individuellen Einlagen, der 3D-Drucker druckt die Hülle für einen Leisten, die anschließend mit einem PU-Schaum ausgefüllt wird. Auf diesem Leisten wird dann der orthopädische Maßschuh aufgebaut.

Nils und Marion Behre, die nun den Betrieb übernehmen, haben all diese Entwicklungen begleitet und manche auch initiiert. Als fünfte Generation des Familienunternehmens arbeiten beide bereits seit vielen Jahren in der Geschäftsführung und im operativen Geschäft. Es gab einen gleitenden Übergang, der mit der Geschäftsübergabe vollendet sein wird.

Aber was wäre ein Familienunternehmen ohne Familie? Selbstverständlich stehen Senior-Chefin und Senior-Chef der fünften Generation mit tatkräftiger Unterstützung weiter zur Seite, wenn auch nicht mehr täglich von morgens bis zum Abend.
Für ein Familienunternehmen ist es eine glückliche Fügung, wenn sich der Nachwuchs im Unternehmen wohl fühlt und Verantwortung übernehmen will. Nils Behre hat seinen Handwerkermeister und seinen Betriebswirt bewusst in einem anderen Unternehmen gemacht, um dann in den Familienbetrieb zurückzukehren und in seine Aufgaben hineinzuwachsen.

Nach und nach übernahmen er und seine Frau immer mehr Verantwortung, die nun in der Firmenübernahme gipfelt. „Wir arbeiten mit Freude weiter“, sagt Nils Behre, der seinen Eltern den Ruhestand von Herzen gönnt.

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